Ride of Silence, Fr. 20. Mai 18 Uhr

Aufruf zum weltweiten Aktionstag Ride of Silence, der jährlich in der 3. Maiwoche stattfindet.

Erfreulich ist, dass seit der Corona Pandemie der Radverkehr weiter zunimmt. Radfahren ist prinzipiell das gesündeste Verkehrsmittel und weniger gefährlich als andere Verkehrsmittel. Trotzdem nehmen Unfälle bei uns zu.

Am kommenden Freitag, 20. Mai radeln wir unsere CRITICAL MASS als Ride of Silence im Gedenken an Radfahrer*innen, die im öffentlichen Straßenverkehr verunglückt sind. Wir radeln diesmal ruhig, ohne Musik.

In einigen Landkreisen Baden-Württembergs wurde die Radinfrastruktur verbessert, z.B. in Mannheim und in Reutlingen. Dort ist die Zahl der tödlich verunglückten Radler*innen gesunken. Im Landkreis Tübingen leider nicht. Wir fordern für Tübingen endlich ein Netz an durchgehenden und sicheren Radverbindungen um Radunfälle zu vermeiden.

Treff: 18 Uhr Uni-Bibliothek, Wilhelmstr. 32, kommt gerne in weißen T-Shirts

Info zum internationalen Ride of Silence: http://www.rideofsilence.org

Oster-CM am 22.4.22

Die Osterferien sorgten dafür, dass weniger Schüler*innen und Student*innen dabei waren. Dafür gab es ein paar neue Gesichter, die dank Ferien gerade nicht arbeiten mußten. 2 Gäste von der Critical Mass Mössingen warben für die Sternfahrt am 15.5. – für die es auch eine gemeinschaftliche Anfahrt von Tübingen aus geben wird. Nach den Redebeiträgen fuhren 60 glückliche Menschen gemeinsam über große und kleine Straßen Tübingens.

Alle fürs Klima am 25.03.!

Critical Mass ist bei der Fridays for Future Demo dabei. Durch Krieg und Aufrüstung gehen noch mehr Ressourcen verloren als sonst. Im Verkehrssektor haben wir die Möglichkeit kurzfristig gegenzusteuern:
Tempolimit wirkt sofort!
Stopp beim Ausbau von Autobahnen und Bundesstraßen, z.B. B27 Schindhautunnel verhindert Flächenversiegelung und weiteres Anziehen von noch mehr Autoverkehr!
Malt Schilder und Transparente und kommt zur Demo, Start 13:00 Uhlandstraße Tübingen

CM-Start 2022 mit 120 Menschen

120 Menschen sammelten sich am 18. März um endlich wieder gemeinsam für Verkehrswende und Klimaschutz auf die Straße zu gehen. Angesichts des Leids in der Ukraine – zum erheblichen Teil finanziert mit deutschem Geld für Diesel, Benzin und Gas – hatten wir diesmal keine laute Musik dabei (sehr zur Entäuschung der mitradelnden Kinder). Viele Lastenräder, der monströse Carla-Cargo Lasten-Anhänger, ein Side-by-Side-Tandem aber auch ein sportlicher Handbiker waren die Hingucker bei dieser Tour. Das Alter der Menschen reichte vom Säugling in der Baby-Trage, Kids in Anhänger und Cargobike bis zum über 80-jährigen Senior. Wieder ging es über große Straßen, B28 und B27 – wo man sich alleine auf dem Rad nicht wohlfühlt. Kurzen Schreck gab es beim Abbiegen von der B27 in die Ludwigstraße: Ein Polizei-Motorradfahrer stürzte und wurde untere der Maschine eingeklemmt. Hilfsbereits RadlerInnen richteten das Motorrad aber schnell auf und der Polizist konnte ohne erheblich Verletzungen weiterfahren…